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Duft Vermittlungs GmbH, Immobilien, Presse, Bdst. 10/16 Grunderwerbsteuer Steuerwettlauf endlich stoppen!
Seit dem 1. September 2006 und damit seit zehn Jahren können die Bundesländer den Grunderwerbsteuersatz selbst festlegen. Für die Finanzminister ist das ein Grund zum Feiern, doch die Bürger müssen kräftig draufzahlen. Denn seit 2006 gab es nicht weniger als 26 Steuererhöhungen, die den Traum von den eigenen vier Wänden massiv verteuert haben. Ein Kurswechsel ist daher überfällig. Wir fordern: Runter mit der Grunderwerbsteuerlast.
Wer ein Grundstück, eine Eigentumswohnung oder ein Eigenheim erwirbt, muss auf den Kaufpreis Grunderwerbsteuer zahlen. 2006 lag der Steuersatz noch bundesweit bei 3,5 Prozent. Doch seitdem ist zwischen den Bundesländern ein Wettlauf um den höchsten Steuersatz entbrannt. Den unrühmlichen Spitzenplatz teilen sich derzeit das Saarland sowie Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Brandenburg, die jeweils den Grunderwerbsteuersatz auf 6,5 Prozent erhöht haben. Doch auch im Rest der Republik ist der Steuersatz spürbar gestiegen – allein Sachsen und Bayern haben die Grunderwerbsteuer noch nicht erhöht.
Steueraufkommen verdoppelt

Dieser Belastungsanstieg hat den Ländern erhebliche Mehreinnahmen verschafft. Lag 2006 das Aufkommen der Grunderwerbsteuer noch bei 6,1 Mrd. Euro, wird für 2016 mit 12,3 Mrd. Euro gerechnet. Innerhalb von 10 Jahren haben sich somit die Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer mehr als verdoppelt. Dadurch können die Landespolitiker mühelos an überhöhten Ausgaben festhalten, während die Steuerzahler die Rechnung begleichen müssen. Und der Preis wird immer höher: Wer etwa in Düsseldorf eine Eigentumswohnung im Wert von 300.000 Euro kauft, musste 2010 noch 10.500 Euro Grunderwerbsteuer zahlen. Heute, bei einem Steuersatz von 6,5 Prozent, werden 19.500 Euro fällig – ein Anstieg um 86 Prozent! Die steigenden Immobilienpreise erhöhen die Belastung noch weiter, sodass die Länder durch höhere Steuersätze und steigende Preise gleich doppelt abkassieren. Noch schlimmer: Die Grunderwerbsteuer fällt bei jedem Grundstücksverkauf erneut an, sodass es sogar zu einer Doppel- und Mehrfachbesteuerung kommen kann. Dadurch heizt die Politik den Anstieg der Wohnkosten noch zusätzlich an.

Runter mit der Steuerlast

Das seit zehn Jahren andauernde Wettrennen um die höchsten Grunderwerbsteuersätze hat den Erwerb von Wohneigentum zunehmend verteuert. Es ist daher höchste Zeit, die Erhöhungsspirale zu stoppen und die Steuerzahler zu entlasten. Das gelingt am besten, wenn die Länder die Steuersätze spürbar senken. Sind sie dazu nicht bereit, muss der Bund eingreifen und den Kauf einer selbstgenutzten Immobilie durch Freibeträge oder Steuerbefreiungen entlasten. Politisches Nichtstun oder sogar weitere Steuererhöhungen wären hingegen fatal: Denn wenn die Politik den Bürgern bezahlbares Wohnen verspricht, aber tatsächlich die steigende Abgabenlast das Eigenheim immer teurer macht, gerät die Glaubwürdigkeit unter die Räder. JL
Quellenanbage: Bund der Steuerzahler 10/2016


Duft Vermittlungs GmbH, Immobilien, Presse, Bdst. 06/16 Vererbung eines selbstgenutzten Familienheims
Erbt der Ehegatte bzw. Lebenspartner ein selbstgenutztes Familienheim, so bleibt dieser Erwerb erbschaftsteuerfrei, wenn das Familienheim vom Ehepartner beziehungsweise eingetragenen Lebenspartner weitere 10 Jahre lang bewohnt wird. Diese Steuerbefreiung entfällt jedoch mit Wirkung für die Vergangenheit, wenn die Immobilie während der 10-Jahres-Frist nicht mehr selbst genutzt wird (z. B. wegen Verkauf oder Vermietung), es sei denn, der Erbe ist aus zwingenden Gründen an einer Selbstnutzung zu eigenen Wohnzwecken gehindert. Für erbende Kinder gelten die oben genannten Voraussetzungen entsprechend. Darüber hinaus gilt für Kinder jedoch noch eine weitere Einschränkung. Die Steuerbefreiung ist auf eine Wohnfläche von höchstens
200 m² begrenzt.
Der Bundesfinanzhof hat vor Kurzem die Steuerbefreiung bei einem ererbten Familienheim abgelehnt, weil der Erbe aus beruflichen Gründen von vornherein gehindert war, die Wohnung zu eigenen Wohnzwecken zu nutzen. Ungeachtet
dieses Urteils ist es hinsichtlich der Erbschaftsteuerbefreiung weiterhin als unschädlich anzusehen, wenn die Pflegebedürftigkeit des Erben im Zeitpunkt der Erbschaft die Führung eines eigenen Haushalts nicht mehr zulässt oder ein Kind wegen seiner Minderjährigkeit im Zeitpunkt der Erbschaft rechtlich gehindert ist, einen Haushalt selbstständig zu führen. Insoweit liegen im Zeitpunkt der Erbschaft objektiv zwingende Gründe vor, die den Erben an der Selbstnutzung hindern.
„Urteil des Bundesfinanzhofs vom 23. Juni 2015, Aktenzeichen II R 13/13 und Erlass der Obersten Finanzbehörde der Länder vom 3. März 2016, Aktenzeichen S 3812.
Quelle: der Steuerzahler Juni 2016


Duft Vermittlungs GmbH, Info, Presse EnEv 2016 EnEV begünstigt Wärmepumpen
Ab 1. Januar 2016 gibt eine aktuelle Fassung der Energieeinsparverordnung kurz EnEV. Die energetischen Anforderungen für Neubauten sind erneut verschärft worden. Der Primärenergiebedarf wird mit dieser Novellierung nochmals um 25% reduziert. Betroffen sind Neubauten, für die nach dem Stichtag 1. Januar ein Bauantrag gestellt wird. Der Fokus der Gebäudeplanung ist hinsichtlich der Energiesparaspekte wesentlich anspruchsvoller. Das Verhältnis von Gebäudevolumen und Außenfläche (kubische, geradlinige Architektur) ist zu optimieren und die Dämmung der Außenbauteile (größere Wandstärken mit dickeren Dämmschichten bzw. besseren Dämmwerten, höher wärmegedämmte Fenster und Türen) ist zu verbessern.
Um die Investition für bauliche Energiesparmaßnahmen (Dämmung der Gebäudehülle) im Rahmen zu halten, sollte man den Primärenergiebedarf im Auge behalten. Hier kann der der Einsatz von Wärmepumpen ein geeignetes Mittel sein.
Wärmepumpen können unter optimalen technischen Voraussetzungen aus 1 Kilowattstunde (kWh) Strom bis 6 Kilowattstunde (kWh) Wärme herstellen. Es sind Gesamtwirkungsgrade von der Stromerzeugung bis zur Wärmeabgabe an die Heizung von 1,5 bis 2,5 möglich. Wärmepumpen mit Direktverdampfung können mit Arbeitszahlen von größer 6 die höchsten Leistungszahlen erzielen und erreichen höchste Gesamtwirkungsgrade von 2,5.
Hinzu kommt noch, dass der Anteil der regenerativen Energie aus Sonne, Wind und Wasser bei der Stromerzeugung immer mehr zunimmt. Folglich nimmt der Anteil fossiler Energien ab, was die Primärenergiebilanz beim Strom zunehmend verbessert. Ganz im Gegensatz zur Energieversorgung mit Gas und Öl, hierbei gibt es keine regenerativen Effekte wie bei Sonne, Wind und Wasser. Die Neufassung der EnEV hat diesen Punkt konsequent berücksichtigt.
Darüber hinaus sind jetzt auch attraktive Föderprogramme für Wärmepumpensysteme nutzbar. Bauherrren und Sanierer erhalten bei Installation einer Erdwärmepumpe mit Sondenbohrung einen Zuschuss von 4.500 Euro, Sole- und Grundwasserwärmepumpen werden mit 4.000 Euro bezuschusst, Luftwärmepumpen mit 1.300 bis 1.500 Euro.
Die Bezuschussung erfolgt über das Marktanzeizprogramm für erneuerbare Energien. Voraussetzung ist hierbei eine effektive Leistungszahl von mindestens 4,5. Bei einer kWh-Einheit Strom muss eine nutzbare Heizenergie von mindestens 4,5 kWh-Einheiten Wärme über die Wärmepumpe erzeugen.
Bereits seit dem 26.09.2015 ist eine Kennzeichung der Energieeffizienzklasse von Heizgeräten bis zu einer Leistung von 70 kW Pflicht, dies gilt für alle wasserbetriebenen Heizanlagen, die Wärme über Gas, Öl oder Strom erzeugen. Da Wärmepumpen über den Verdichtungskreislauf Umweltwärme nutzen und immer bessere Leistungszahlen vorweisen können, erreichen diese in der Regel die besseren Leistungsklassen wie A+ oder A++.


Duft Vermittlungs GmbH wünscht frohe Ostertage "Ein frohes Osterfest"
Frühling wird es weit und breit auch die Häschen steh’n bereit.
Sie bringen zu der Osterfeier viele bunt bemalte Ostereier.

Wir wünschen allen unseren Kunden, Kollegen, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten eine wunderschöne erholsame Osterzeit.

Unser Betrieb bleibt vom 21.03.2016 bis einschließlich 24.03.2016 geschlossen

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Duft GmbH, Presse zum Bau Studie legt offen bis zu 46 Prozent teurer: Bauherren müssen wegen der Politik draufzahlen
Wer vor der Wahl seines Grundstücks nicht auf die Umgebung achtet, kann sein blaues Wunder erleben
Wer ein Haus baut, der muss sich auf hohe Kosten einstellen – so weit, so klar. Weniger bekannt ist: Die strengen politischen Vorgaben zu Energie und Naturschutz treiben den Preis zusätzlich in die Höhe. Das sind die größten Kostentreiber.
Initiiert hat die Studie „Kostentreiber für den Wohnungsbau“ ein breites Bündnis aus Immobilen- und Bauverbänden sowie dem Deutschen Mieterbund. Herausgeber der Studie ist die Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen (ARGE). Das frappierendste Ergebnis: Der Bau eines durchschnittlichen Einfamilienhauses ist heute 36 Prozent teurer als noch im Jahr 2000.
Hauptgrund für den Preisanstieg sind dabei nicht etwa die normalen Baukosten - zum Beispiel die Ausgaben für Handwerker und Materialien. Der Studie zufolge sind zwar auch die reinen Baukosten zwischen 2000 und 2014 um 27 Prozent gestiegen. Doch das war normal: Gleichzeitig stiegen auch die Verbraucherpreise um 25 Prozent.
Bund und Länder große Kostentreiber
Dass die Studie unterm Strich jedoch ein Preisplus von 36 Prozent ermittelte, liegt an politischen Entscheidungen: „Bund und Länder haben einen großen Anteil an den Kostentreibern“, sagt Timo Gniechwitz, Mitautor der Studie. Wie groß dieser Einfluss ist, hat selbst Gniechwitz überrascht: „Ich hätte nicht gedacht, dass Auflagen die Baukosten derart in die Höhe treiben können.
Größter Kostenfaktor sind der Studie zufolge Ausbaukosten, etwa für Bäder, Elektrik, Heizungs- oder Tischlerarbeiten. Noch im Jahr 2000 kosteten diese Einbauten 456 Euro pro Quadratmeter. 2014 mussten Bauherren dafür bereits 774 Euro pro Quadratmeter berappen – ein Plus von knapp 70 Prozent.
Bis zu 45 Prozent teurer
Größter Preistreiber bei den Ausbaukosten sind Baukosten rund um die Energie. Auch hier hat die Politik ihre Finger im Spiel. Im Zuge der Energiewende wurde eine Reihe neuer Vorschriften erlassen, an die Bauherren sich halten müssen: von Fassadendämmung über isolierte Fenster bis hin zur Heizung. Und das kostet: Wird die Energieeinsparverordnung (EnEV) ab 2016 mit berücksichtigt, liegt der Kostenzuwachs sogar bei über 45 Prozent.
Darstellung ARGE nach Daten des Statistischen Bundesamtes
So stark sind Planungs- und Beratungskosten im Vergleich zu den Lebenshaltungskosten gestiegen
Wie viel Geld Hausbesitzer tatsächlich durch die energetische Sanierung sparen können, ist umstritten. Rechenbeispiele zeigen, dass sich die Investition erst nach dutzenden Jahren rechnet – wenn überhaupt.
"Die Kommunen wälzen Aufgaben ab"
Auch andere Vorschriften haben der Studie zufolge stark zugenommen und stellen damit einen großen Kostenfaktor dar; etwa Anforderungen an die Barrierefreiheit, den Brandschutz oder die Schnee-, Sturm- und Erdbebensicherheit von Gebäuden. Hinzu kommen steigende kommunale Auflagen, etwa über Naturschutzgutachten.
„Die Kommunen greifen immer stärker in den Hausbau ein“, kritisiert Autor Gniechwitz. Er sieht einen klaren Trend: „Das Geld bei den Kommunen wird knapper, sodass sie immer mehr Aufgaben auf die Bauherren abwälzen.“
Die ordnungsrechtliche Vorgaben, kommunale Auflagen, Gebühren sowie Änderungen im Steuerrecht verursachen demnach über 24.000 Euro Mehrkosten je Neubauwohnung
Die ARGE fordert eine Kehrtwende
Die Konsequenzen könnten den Autoren der Studie zufolge desaströs sein. Zwar habe die Politik sich zum Ziel gesetzt, jährlich 250.000 bis 300.000 Wohnungen in Deutschland zu errichten, um dem Wohnungsmangel gerecht zu werden. Die enorme Kostensteigerung dürfte sich jedoch „überaus nachteilig“ auf diese Pläne auswirken.
Die ARGE fordert deshalb eine Kehrtwende von der Politik: "Es ist unausweichlich, maßgebliche Kostentreiber zu begrenzen und die Rahmenbedingungen für das Bauen im Allgemeinen zu verbessern."
von FOCUS-Online-Redakteurin Antonia Schäfer


Hinweis: Produktänderung zum 01.04.2016
Auf Grund der gestiegenen Anforderungen gemäß EnEV 2014 entfällt die KfW-Förderung für den Standard "KfW-Effizienzhaus 70". Anträge können noch bis zum 31.03.2016 (Antragseingangsdatum bei der KfW) gestellt werden. Dafür wird - neben den bereits bestehenden Förderstandards KfW-Effizienzhaus 55 und 40 - ein weiterer Standard "KfW-Effizienzhaus 40 Plus" mit einem attraktiven Tilgungszuschuss angeboten. Der Förderhöchstbetrag pro Wohneinheit wird von 50.000 Euro auf 100.000 Euro angehoben. Für die 20- und 30-jährigen Kreditlaufzeiten wird eine 20-jährige Zinsbindungsvariante eingeführt.

Zusätzlich soll ein günstiger Kredit bereitgestellt werden für alle, die Sonnenenergie zur eigenen Stromerzeugung nutzen wollen, ab 1,21 Prozent effektiver Jahreszins und bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben.
Wer wird gefördert? Mit dem KfW-Kredit "Erneuerbare Energien – Standard – Photovoltaik" fördert die KfW Anlagen zur Stromerzeugung aus der Sonnenenergie. Gefördert wird der Kauf von neuen Photovoltaik-Anlagen, die Kosten für Aufbau oder Erweiterung von gebrauchten Anlagen (wenn Sie mit der Modernisierung eine deutliche Leistungssteigerung erreichen) und Batteriespeicher (auch als Nachrüstung unter der Voraussetzung, dass Sie zumindest einen Teil des Stroms in das öffentliche Stromnetz einspeisen).
Quelle und weitere Infos zu diesem Thema finden Sie unter www.kfw.de


Duft Vermittlungs GmbH wünscht allen frohe Weihnachten: Kempten, Ulm, Stuttgart, Schwäbisch Hall, Friedrichshafen, Lindau, Kressbronn, Langenargen, Berlin Frohe und gesunde Weihnachten 2015

Am Himmel leuchten die Sterne so hell und so klar,
wir wünschen Euch ein frohes gesegnetes Fest und ein gutes, gesundes neues Jahr!

Wir machen Betriebsurlaub vom 23.12.2015 bis einschließlich 10.01.2016
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Grunderwerbsteuer
Beim Erwerb eines erbbaurechtsbelasteten Grundstücks durch den Erbbaube-rechtigten oder einen Dritten unterliegt lediglich der nach Abzug des Kapitalwerts des Erbbauzinsanspruchs vom Kaufpreis verbleibende Unterschiedsbetrag der Grund-erwerbsteuer.
Mit diesem Urteil ändert der Bundesfinanzhof seine Rechtsprechung. Bisher vertrat der Bundesfinanzhof die Ansicht, dass die sog. Boruttau‘sche Formel auch für die Aufteilung des Kaufpreises für ein mit einem Erbbaurecht belasteten Grundstück anwendbar sei.
Urteil des Bundesfinanzhofs vom 6. Mai 2015, Aktenzeichen II R 8/14.
Quelle: Der Steuerzahler, Ausgabe: Nov./Dez. 2015


Bauabzugsteuer bei Installation einer Photovoltaikanlage
Speist ein Hausbesitzer Strom von seiner Photovoltaikanlage ins Netz ein und bekommt dafür eine Vergütung, muss er in der Regel die Bauabzugsteuer einbehalten und an das Finanzamt abführen. Die Verpflichtung zum Einbehalt der Bauabzugsteuer entfällt, wenn der Installateur der Photovoltaikanlage dem Hausbesitzer eine im Zeitpunkt der Zahlung gültige Freistellungs-bescheinigung zum Steuerabzug nach § 48b Einkommensteuergesetz aushändigt.
Die Finanzverwaltung weist darauf hin, dass die Verpflichtung zum Einbehalt der Bauabzugsteuer bei Installation einer Photovoltaikanlage für alle noch offenen Steuerfälle anzuwenden ist. Es wird jedoch nicht beanstandet, wenn für Fälle bis zum 31. Dezember 2015 (Zeitpunkt der Zahlung der Rechnung für Bauleistungen) keine Bauabzugsteuer einbehalten und auch keine Freistellungsbescheinigung angefordert wird.
Verfügung des Bayerischen Landesamtes für Steuern vom 16. September 2015, Aktenzeichen S 2272.1.1-3/8 St32.
Quelle: Der Steuerzahler, Ausgabe: Nov./Dez. 2015


Info Presse duft vermittlungs GmbH Meldebescheinigung seit dem 01.11.2015!
Seit dem 1. November gilt in allen Bundesländern erstmalig ein einheitliches Meldegesetz (BMG). Das Gesetz regelt, wie mit einem Umzug melderechtlich umzugehen ist und wie Daten gespeichert und weitergegeben werden. Somit gewinnt die Meldebestätigung wieder an Bedeutung. Die Frist für die Abgabe der Meldebestätigung liegt bundesweit ab November 2015 bei zwei Wochen.
Als Service für unsere Kunden haben wir eine Muster-Meldebestätigung und Ausfüllanleitung als Download (PDF-Datei) zur Verfügung gestellt.



Dokument: Meldebestaetigung   
Reform der Grundsteuer
Der BdSt warnt vor Mehrbelastungen bei dem neuen Modell zur Ermittlung der Grundsteuer (GrSt) auf das sich die Länder-Finanzminister im Juni 2015 verständigt haben. Es ist möglich, dass noch in diesem Jahr vom Bundesfinanzministerium ein entsprechender Referententwurf vorgelegt wird. Aus Sicht des BdSt darf die Reform nicht zu Mehrbelastungen für Bürger und Unternehmer führen.
Nach den Plänen soll nämlich die Bewertung der Grundstücke künftig mit dem Verkehrswert erfolgen. Aufbauten werden mit festen Kriterien schematisch angesetzt und die Bundesländer erhalten eine Öffnungsklausel für die Steuersätze, so die ersten Eckpunkte.
Schon seit Jahren wird über eine Reform gestritten, denn die Bewertung der GrSt, (aus dem Jahre 1964, in den neuen Bundesländern sogar von 1935) ist veraltet. Der Bundesfinanzhof hat daher rechtliche Zweifel angemeldet und darauf hingewiesen, dass eine Neubewertung dringend geboten ist. Dem Bundesverfassungsgericht liegen dazu mehrere Beschwerden vor. Fachverbände, wie der Bund der Steuerzahler, werden sich kritisch mit dem Vorschlag der Finanzminister befassen, um Steuermehrbelastungen zu vermeiden. Schließlich betrifft die GrSt jedermann, denn sie wird von Eigentümern und Mietern gezahlt. Deshalb muss großer Wert darauf gelegt werden, dass die Reform der GrSt das Wohnen nicht zusätzlich verteuert.
Quelle: Der Steuerzahler, Ausgabe: Juli/August 2015


01.06.2015, das neue Mietrechtsnovellierungsgesetz (MietNovG)
Das Gesetz ist nun erfolgreich verabschiedet und greift ab dem 01.06.2015. Bereits im Vorfeld hatten die Bundesländer die Ermächtigung (vgl. § 556d Abs. 2 BGB neu) über eine Rechtsverordnung zu regeln, für welche Zielgebiete mit angespanntem Wohnungsmarkt die Regelung zur Mietpreisbremse greifen soll.
MietNovG; Das ändert sich:
Mit Einführung der Mietpreisbremse soll die Situation am Wohnungsmarkt reguliert werden. Demnach darf bei Neuvermietung in Gebieten, wo die Mietpreisbremse per Rechtsverordnung umgesetzt ist, die Miete maximal um 10 Prozent über der ortsüblichen Miete gemäß Mietspiegel liegen.
Zuvor konnten die Mietpreise bei einer Neuvermietung individuell vereinbart werden und führten speziell in Ballungszentren zu starken Mietpreiserhöhungen. Die neue Mietpreisbremse soll dem entgegenwirken, greift allerdings nicht bei Neubauwohnungen oder umfassend sanierten Wohnungen/Immobilien (vgl. §§ 555b Nr. 1 oder 3-6, 556f Satz 2 BGB).
Des Weiteren besteht ein Bestandsschutz für Mieten, die bereits vor Inkrafttreten der Mietpreisbremse höher als 10 Prozent über der Vergleichsmiete lagen. Hier ist der Vermieter nicht verpflichtet eine frei werdende Wohnung unter dem bisherigen Mietpreis anzubieten.
Neu ist auch das Bestellerprinzip: Maklerleistungen sind demnach von demjenigen zu bezahlen, der diese beauftragt hat. Dies könnte Mieter entsprechend entlasten, da eine Maklergebühr (Courtage) explizit nur dann fällig wird, wenn der Makler ausschließlich auf die Veranlassung des Mieters tätig wird.
Weitere Informationen erhalten Sie im angehängten PDF-Dokument. Klicken Sie dafür auf das unten, in rot geschriebene, Wort "Mietrecht".



Dokument: Mietrecht   
Was sagt der Fiskus zur beliebten Immobilieninvestition?
Entscheidend bei dieser Frage ist es, ob ich die Immobilie vermieten oder selbst nutzen möchte. Bei einer Vermietung können normalerweise die damit verbundenen Kosten steuermindernd geltend gemacht werden. Das liegt daran, dass steuerrelevante Ausgaben grundsätzlich mit der Erzielung von Einkünften einhergehen müssen, was bei Selbstnutzung nicht der Fall ist. Also bei Vermietung dürfen laufende Kosten komplett als Werbungskosten von den Einkünften (Mietertrag) abgezogen werden. Vorsicht bei gemischt genutzten Immobilien. In diesem Fall müssen detaillierte Kostentrennungen vorgenommen werden.
Kostenarten. Bei Erwerb/Erstellung einer Immobilie spricht man von Anschaffungs-/Herstellungskosten und steuerlich in aller Regel über die Nutzungsdauer eines Gebäudes abzuschreiben (Jahrzehnte). Die anschaffungsnahen Herstellungskosten sind eine besondere Kategorie, da abhängig von Zeitraum und Höhe der Aufwendungen, entweder als Herstellungskosten oder sofort abziehbare Werbungskosten steuerlich geltend gemacht werden können. Erhaltungsaufwandskosten (= Erhaltung Gebäude aber nicht Erhöhung des Standards) gehören jedoch zu den sofort abziehbaren Kosten.
Fazit: Immobilienbesitzer und solche die es werden wollen, können durchaus von steuermindernden Regelungen profitieren. Aber die Materie ist kompliziert und für den Laien sind die Konsequenzen von Entscheidungen im Voraus nur schwer zu bewerten. Deshalb lohnt sich die Einschaltung von Fachpersonal!
Quelle: Der Steuerzahler, Ausgabe 04/2015


**Frohe Ostern**
Alles Gute, nur das Beste,
gerade jetzt zum Osterfeste!
Möge es vor allen Dingen:
Freude und Entspannung bringen!

Wir wünschen auf diesem Wege, all unseren Mitarbeitern und Partnern, sowie unseren Kunden mit Familien ein herzliches und fröhliches Osterfest. Genießen wir die Feiertage im Kreise unserer Liebsten, damit wir mit neuer Kraft unsere Herausforderungen meistern können.

Ihre Duft Vermittlungsgesellschaft mbH


*Baufinanzierung* Baugeldzinsen historisch niedrig; aber Vorsicht!
Die Baugeldzinsen sind historisch niedrig, trotzdem ist Vorsicht geboten!
Günstiger geht es kaum: derzeit kann das Eigenheim bereits ab 1,29 % finanziert werden. Die Eckwerte sind: 10 Jahre Zinsbindung, 2 % Tilgungsrate und eine Beleihungsquote von 80 %. Wenn also 50.000 EUR Eigenkapital vorhanden sind, gibt die Bank einen Kredit von 200.000 EUR dazu. Der effektive Jahreszins, (inkl. Nebenkosten), beträgt 1,29 %. Vor fünf Jahren wären bei vergleichbaren Konditionen noch über 4 % fällig gewesen.
Auf den ersten Blick also sehr gering. Monatliche Belastung 547 EUR und durch die Zinsbindung zunächst 10 Jahre konstant. Danach endet jedoch die Planungssicherheit. Denn niemand weiß, wie sich die Zinsen über einen längeren Zeitraum entwickeln werden. Sollte aber, wie vor 5 Jahren, das Zinsniveau wieder auf etwa 4 % steigen, nimmt auch die Belastung stark zu. Jeden Monat wären dann rund 900 EUR fällig. Das ist ein Anstieg von über 64 %. Außerdem wären nach 10 Jahren erst 43.000 EUR getilgt, sodass eine Restschuld von 157.000 EUR übrig bliebe. Mehr als drei Viertel der Darlehenssumme würden also faktisch nicht zu 1,29 %, sondern deutlich höher verzinst werden.
Die anfangs niedrige Monatsrate ist daher trügerisch. Entscheidend ist, ob man sich nach dem Ende der Zinsbindung auch die Anschlussfinanzierung leisten kann. Hier gibt es Möglichkeiten vorzusorgen. Wer schon heute mehr finanziellen Spielraum hat, sollte über eine längere Zinsbindung und eine höhere Tilgungsrate nachdenken. Wer sich beispielsweise 15 Jahre bindet und 3 % tilgt, muss zwar 763 EUR und damit etwa 200 EUR mehr im Monat zahlen. Aber nach 15 Jahren bleibt nur noch eine Restschuld von rund 98.500 EUR. Sollte dieser Betrag dann umfinanziert werden, bei 6 % Zins und 2 % Tilgung, wäre dies eine monatliche Belastung von 657 EUR. Der Weg in die Schuldenfreiheit ist damit zur Hälfte geschafft und die monatliche Belastung fast beim Ursprungsniveau. Die geringere Restschuld sorgt auch dafür, dass die Monatsrate, nach dem Ende der Zinsbindung, weniger stark zulegt.
Zu Beginn etwas mehr zahlen, lohnt sich somit und begrenzt die Risiken in der Zukunft.
Quelle: Der Steuerzahler, Ausgabe 03/15


Einkommensteuer per Fax
Der Bundesfinanzhof hat entschieden, dass eine Einkommensteuererklärung auch per Fax wirksam an das Finanzamt übermittelt werden kann. Nach Ansicht des Gerichts kann für die Einkommensteuererklärung nichts anderes gelten als für die Übermittlung fristwahrender Schriftsätze, für die höchstrichterlich bereits entschieden ist, dass eine Übermittlung in allen Gerichtszweigen uneingeschränkt zulässig ist. Es muss sichergestellt werden, dass Person und Inhalt der Steuererklärung eindeutig festgestellt werden können und dass es sich nicht lediglich um einen Entwurf handelt. Diese Zwecke werden auch bei einer Einkommensteuererklärung per Fax gewahrt. Dabei ist es nicht erforderlich, dass der Steuerzahler den Inhalt der Steuererklärung tatsächlich in vollem Umfang zur Kenntnis genommen hat, z.B. bei der Erklärung durch einen Steuerberater, denn mit der auf der Erklärung durch einen Steuerberater geleisteten Unterschrift macht sich der Steuerzahler deren Inhalt zu eigen und übernimmt dafür die Verantwortung.
Urteil des Bundesfinanzhofs vom 8 Oktober 2014, AZ VI 82/13
Quelle: Der Steuerzahler, Februar 2015


Versicherungspflicht in der Familien GmbH
Für die versicherungsrechtliche Beurteilung von mitarbeitenden Familienangehörigen ist allein die abstrakte Rechtsmacht entscheidend. Es kommt weder auf den Grad der familiären Beziehung noch die gelebten Umstände an. In der Vergangenheit ging das Bundessozialgericht (BSG) noch davon aus, dass mitarbeitende Angehörige in besonderen Situationen nicht versicherungspflichtig waren, auch wenn sie nicht maßgeblich am Unternehmen beteiligt waren. So wurde häufig von „Kopf und Seele eines Unternehmens“ gesprochen oder die alleinige Branchenkenntnis zur Beurteilung herangezogen.
Das BSG hat klargestellt, dass eine „Schönwetter-Selbständigkeit“ nicht ausreicht. Allein die vertraglich bestehende Situation und damit die abstrakte Rechtsmacht sind entscheidend. Wer also aufgrund seines Stimmanteils nicht in der Lage ist, Beschlüsse zu verhindern, unterliegt generell der Sozialversicherungspflicht. Diese klare Definition gilt sowohl für die GmbH als auch für Einzelunternehmen.
Qeulle: AOK „Sonderausgabe praxis aktuell“, Ausgabe 5/2014


Grunderwerbsteuer 2015
Der Staat als Kostentreiber; auch 2015 steigt die Grunderwerbsteuer!
Außer Bayern und Sachsen (je 3,5%) haben alle Bundesländer den Steuersatz auf bis zu 6,5% angehoben. Hier eine Übersicht:
4,5% erhebt Hamburg,
5% die Bundesländer Baden-Württemberg, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Bremen, Niedersachsen und Brandenburg, das aber für Mitte 2015 eine Erhöhung angekündigt hat.
Berlin und Hessen erheben 6%.
Spitzenreiter sind die Bundesländer Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und das Saarland mit 6,5%.
Die Länder verschaffen sich damit eine erhebliche Steuermehreinnahme, die den jeweiligen Finanzministern ihre Arbeit sehr erleichtert und das auch noch ohne Aufwand. Hatten sie 2009 noch 4,8 Mrd. Euro Einnahmen, wird für 2014 mit 9,2 Mrd. Euro gerechnet. Wer eine Immobilie im Wert von 400.000 Euro kauft, muss bei 3,5% 14.000 Euro Grunderwerbsteuer, aber bei 6,5% 26.000 Euro zahlen. Das ist fast das Doppelte und trifft mal wieder meist junge Familien mit Kindern – ein Widerspruch zur familienfreundlichen Politik.
Quelle: Der Steuerzahler, Ausgabe Januar 2015


Duft GmbH, Prost Neujahr 2015
Das neue Jahr wird laut begrüßt
indem man Feuerwerk verschießt, worauf das alte rasch verzagt;
ein neues seinen Anfang wagt.
Wir wünschen Ihnen dass es gut gelingt, Gesundheit, Glück und Freude bringt.

Duft Vermittlungs GmbH

Betriebsurlaub von 22.12.2014 bis einschließlich 09.01.2015


Duft GmbH, Bau, Immobilien, Verkauf, Planung "Frohe Weihnacht"
Wir wünschen Ihnen nun eine Zeit, voll Ruhe und Besinnlichkeit.
Mit diesem Gedicht ein ruhiges Fest mit Kerzenlicht.
Die Weihnachtstage mit Zeit für Liebe und Gefühl, draußen bleibt es aber trotzdem kühl.
Kerzenschein und Apfelduft- es liegt Weihnachten in der Luft.
Ein gesegnetes Weihnachtsfest wünscht
Duft Vermittlungsgesellschaft mbH

WIR MACHEN BETRIEBSURLAUB
vom 22.12.2014 bis einschließlich 09.01.2015


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